Stimmhygiene

Prävention von Stimmstörungen am Arbeitsplatz
Gesundheit als Produktivitätsfaktor

Stimmklang ist abhängig von Atmung, Körperhaltung, psychischer und körperlicher Verfassung und Artikulation. Diese müssen in einem richtigen Verhältnis zueinander stehen.

Das notwendige Gleichgewicht aber ist – aus verschiedenen Gründen – oft gestört. Das kann vielfältige negative Folgen haben, z.B.:
– leichte Ermüdbarkeit beim Sprechen,
– Heiserkeit,
– Druckgefühl und Schmerzen im Hals und im Kehlkopfbereich,
– das Gefühl von Atemnot beim Sprechen,
– eine zu hohe oder zu tiefe Stimme,
– ein unnatürlicher Stimmklang (verhaucht, piepsig, schnarrend, . . . )
– eine zu laute oder zu leise Stimme

und damit zu Arbeitsausfall führen.

Besser ist es, es so weit erst gar nicht kommen zu lassen!

Nur mit bestem Handwerkszeug lassen sich beste Ergebnisse erzielen . . .

Kenntnis über Funktion der Stimme, deren Pflege und gesund erhaltender Einsatz und der Einfluss von Atmung, konstruktivem Umgang mit Stress, Haltung und Bewegung ist auch für nachhaltigen betrieblichen Erfolg wichtig. Die Stimmen Ihrer Mitarbeiten sind eine Visitenkarte Ihres Betriebes.

Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen arbeiten in der Prävention von Stimmstörungen an dem Ziel

leistungsfähige Stimme am Arbeitsplatz

über Spannungsausgleich von Atemdruck, Stimmlippentätigkeit und Artikulation unter Einbeziehung von Körperhaltung und Bewegung. Damit wird die Belastbarkeit der Stimme

erhöht, Stimmstörungen vorgebeugt und die gesamte Ausdrucks- und Kommunikationsfähigkeit verbessert.

Viele funktionelle Stimmstörungen (Dysphonien) entstehen durch unökonomischen Stimmgebrauch bei gleichzeitig hoher stimmlicher Belastung. Betroffen sind vor allem Menschen in sprechintensiven Berufen wie z.B. Call- oder Dienstleistungscenter-Mitarbeiterinnen, Lehrer, Moderatorinnen, Führungskräfte.

In Unternehmen wird dieser Erkenntnis zunehmend Rechnung getragen:

durch betriebliche Prävention

Steigerung der Mitarbeiter-Gesundheit.

Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen beraten und entwickeln
für den Arbeitsplatz – unter Einbeziehung bestehender betrieblicher Gesundheitsförderungsprojekte – zielgruppenspezifische, langfristig wirksame Seminare. Ziele sind Stärkung, Förderung und Erhaltung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten. Das geschieht in Gruppen- und Einzeltraining.

(Genehmigung der Veröffentlichung der dba erwirken)